Frühjahrsputz 2017 am Uhu

Einige Jährchen hatte der Selbsterhaltungstrieb der Geocaches vorgehalten. Jetzt muss ich wieder mal Hand anlegen. Außerdem hatte der Reviewer zum Frühling wieder direkt GESCHRIEN.

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Ein erstes Team konnte ich vor zwei Wochen telefonisch durchlotsen. Es fehlte nämlich eine Station bzw. diese war nicht mehr zugänglich.

Heute wurde dann auch der Prefinal erneuert. Der ursprüngliche Petling hing nicht mehr im Baum, sondern lag am Boden. Aber er war noch da. Hier braucht man jetzt UV. Der Hint ist angepasst. Für alle Fälle habe ich hier mit dem ursprünglichen Petling noch eine Ersatzstation gebastelt.

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Der Final wurde durchgekehrt, hier ist aber noch ein neues Logbuch beim nächsten Besuch fällig.

Die fehlende Zwischenstation wurde komplett ersetzt, da sie nicht mehr zugänglich war. Sie ist jetzt wieder näher an den ursprünglichen Ort gerückt. Hier gibt es auch eine alternative Ersatzstation. Sicher ist sicher.

Logs

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Umdekorierung am Tunnel

Nach dem Herbstputz geht es munter weiter. Mit dem Ende der Winterpause berichteten die ersten Sucher von einer komplett verschwundenen Station. Also nicht nur die Stage war weg, sondern gleich die ganze „Behausung“. Leider kann ich kein Bild einstellen, das wäre immer noch ein Mega-Spoiler. Da haben sich wohl Metalldiebe einen goldene Nase verdient. Diese Station wurde heute ersetzt, nur eben anders. Außerdem haben nicht noch einen Teil der Stationen gecheckt, aber die waren alle in Ordnung. Es kann also weitergehen. Jetzt sollte man aber gut die Attribute beachten und nicht mehr immer dem Telefonjoker vertrauen.

Herbstputz am Tunnel

Alle Jahre wieder geht es zu Renovierungsarbeiten zu unseren Geocaches am Langenaubacher Tunnel. Diesmal standen der Tunnelwegweiser, Tunnel of Light und natürlich der Quäl Dich auf dem Programm.

Es begleitete uns Team Jerschborjer, die sich tapfer durch alle Stationen quälten.

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Zunächst ging es zum Tunnelwegweiser. Der Cache hatte offensichtlich ein hartes Leben, denn die Dose hatte ein fettes Loch und musste ausgetauscht werden. Danach quälten wir uns. Schon eine der ersten Stationen fehlte komplett oder wurde so verlegt, dass selbst ich sie nicht finden konnte. Und es war eine Station, die nur von Cacher gefunden werden konnte. Vielen Dank dafür! Die Statuon wurde ersetzt und bekommt in den nächsten Wochen ein Upgrade vebunden mit einer Terrainaufwertung auf 4,5. Dafür muss ich nur noch etwas basteln.

Eine weitere Station wurde so abgerissen, dass man es fast nicht glauben wollte. Auch hier Danke dafür! Die Abrissbirnen haben wieder ganze Arbeit geleistet. Jetzt ist aber wieder alles gut und die Veranstaltung kann weiter gehen. Währen wir uns quälten, wurde noch der Tunnel of Light gewartet. Hier haben vermeintliche Besserverstecker, die Dose an einen zu offensichtlichen Ort gelegt. Nochmals mein herzlicher Dank. Die Dose hatte aber keinen Bock mehr auf Geocaching und wurde ersetzt.
Die beiden Kletter T5er wurden einer Sichtprüfung unterzogen und sind bei Gelegenheit an der Reihe.

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Trotz der ganzen Schäden und Verluste hatten wir einen netten Tag mit den Jerschborjer und ich bin ohne Beulen nach Hause gekommen. Premiere.

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Arbeiten am Tunnel

Nach einem kleinen Wartungsstau waren wir heute an den Tunnelcaches an/im/um den Langenaubacher Tunnel.

Zunächst wurde das Balkan Viadukt gepflegt. Ich musste mir die Situation vor Ort sowieso ansehen, da die dort verlegten Schienen aus den 30er Jahren den Weg zum Schrotthändler gefunden haben. Die Schienen waren ein toller Anschlagpunkt und somit müssen jetzt neue Verankerungen her. Nun kann man die große Lösung machen mit Seilbahn oder Slackline oder etwas ganz Wildes mit einem Baum in der Nähe. Aber es geht schon einfacher. Schon seit ewigen Jahren gibt es unter der Brücke einige Vorstiegsrouten im oberen Schwierigkeitsgrad. Eine lokale Kletterer haben diese eingebohrt. Etwa 1,2 unter der Steinbrüstung sind die letzten Haken geschlagen, jeweils mit ca 4-6m Abstand. Die Haken machen einen halbwegs sicheren Eindruck. Mit doppelter Hintersicherung kann man diese m.E. verwenden. Dumm ist nur, dass man über die Brüstung muss um eine Bandschlinge an den Haken zu befestigen. Das macht man vernünftigerweise mit Sicherung. Entweder Körpersicherung durch eine 2. Person (nicht so dolle, wenn man stürzt) oder man nützt einen der gegenüberliegen Haken. Aber auch muss man erst den Haken dran bekommen (sofern man unter 2,10m ist und keine Arme mit ein Gorilla hat). Das haben wir mit einem Stock, 5cm Klebeband und einer Expresse gelöst. Expresse auf einer Seite öffnen, mit Klebehand fixieren und per Stock in den Haken. Dann kräftig ziehen: Expresse hängt geschlossen am Haken.

Sicherung für den Seileinbau

Mit der daran besetigten Bandschlinge und einem Seil kann man dann auf der anderen Seite über die Brüstung steigen und die beiden Hauptsicherungen befestigen. Mit einem zweiten Seil kann man ein schönes Kräftedreieck basteln. Die erste Expresse (mit Bandschlinge und Sackstich an dem Tragseil befestigt) auf der Abstiegsseite dient dann als 2. Hintersicherung für den Fall der Fälle. Auch wenn nur einer der Anschlagpunkte versagt, macht man sonst nämlich einen schönen Pendler.

Balkan Viadukt Seileinbau

Dritte Sicherung

Von hier ging es dann rückwärts den Quäl Dich entlang. Alle Stationen waren soweit i.O. Wobei es immer noch Grobmotoriker schaffen, die Stationen nicht so zu verlassen wie vorgefunden. Es ist wirklich unglaublich. An „der“ Station im Tunnel sind größe Steinbewegungen durchgeführt worden. Irgendwie müssen hunderte von Kilo an Steinen umgeschichtet worden sein. Es ist mir wirklich schleierhaft wer da so viel Energie hatte. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht nach der Station zu suchen und habe grade eine neue versteckt. Die liegt aber jetzt woanders. Mittlerweile hatte ich mir eine Beule geholt und den Arm am Ellenbogen aufgerissen. Irgendwann schaffe ich mal eine Cachewartung ohne Blessuren – ca. 2018 dürfte das klappen. An der ersten Station habe ich dann nochmal richtig eingesaut. Trotz Tarp gegen den schlimmsten Dreck.

Pflaster und Dreck

Rechter Arm Dreck, linker Arm Pflaster

In einem Anfall von Schlaubärigkeit habe ich mir das 2. Sicherungseil vom Balkan Viadukt eingesteckt. So konnten zwei Stationen in neuer Rekordzeit gecheckt werden. Geht natürlich auch ohne, aber so schnell war ich noch nie.

Runter den Hang mit Strick

Die Station im Tunnel kriegt vielleicht nochmal ein Upgrade oder es gibt einen Bonus. Da habe ich heute eine tolle Idee gehabt…

Zu guter Letzt war dann noch der Tunnel of Light an der Reihe. Die arme Dose hat den Gleisabbau nicht überlebt und musste komplett ersetzt werden. Das ist jetzt die 5. Dose, die vor Ort liegt. Langsam wird es echt nervig.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch eine Geocacher Wehrsportgruppe getroffen, die sich am Balkan Viadukt vergangen haben. Da kam die Cachewartung ja direkt zur rechten Zeit. Jedenfalls hatten wir heute wieder unseren Spaß an dieser Location. Auch wenn es wieder 4h gedauert hat. Dafür gab es den neuen örtlichen Earthcache als Belohnung.

Mission accomplished. Es kann weiter gesucht werden.

Mein Cache wird abgerissen

Neulich wurde ich durch diesen Log beim Altersteinbruchschüttanlagewegfahrdings? aufgeschreckt:

Arrgghhh, schon wieder wird ein Cache von mir abgerissen. Das ist jetzt Nummer drei.

Cacheabriss Nr. 1
Cacheabriss Nr. 2

Ein Kreuz mit diesen Sanierungsmassnahmen.


Heute haben wir uns dann auf Operation „Save the Tupper“ begeben und konnten unter Lebensgefahr noch die Dose retten. Und dann haben wir die Dose feierlich zu Grabe getragen und das Listing archiviert.

P.S.: Wer nochmal das „Making of“ dieses Caches sehen will, guckst Du hier: Das Passwort ist: „2,80m“

R.I.P.